Du hast Fragen zu unserer Feuerwehr, dem Verein oder dem Einsatzgeschehen? Melde dich gerne bei uns!

Die hĂ€ufigsten Fragen und Antworten haben wir unten fĂŒr dich aufgelistet:

Fragen zur Mitgliedschaft

Laut Gesetz handelt es sich bei der Freiwilligen Feuerwehr, kurz FFW, um „eine gemeinnĂŒtzige, der NĂ€chstenhilfe dienende Einrichtung der Gemeinde (…)“. Der Unterschied zwischen Freiwilliger und beispielsweise Berufsfeuerwehr ist eben die „Freiwilligkeit“. Angehörige der FFW verrichten ihren Dienst also ehrenamtlich und ohne Bezahlung, in der Regel wĂ€hrend ihrer Freizeit. Beruflich haben die wenigsten von uns einen Feuerwehrhintergrund – wir sind FamilienvĂ€ter, SchĂŒler, Studenten, Angestellte, Landwirte, Beamte, Maurer, BĂ€cker, Elektriker, Verwaltungsangestellte, usw.

GrundsÀtzlich kann man ab 12 Jahren zur Feuerwehr beitreten.
Ab 18 Jahren tritt man von der Jugendfeuerwehr in den normalen aktiven Dienst ĂŒber.

Nach bayerischem Gesetz ist der aktive Dienst bis 65 Jahre möglich.
Danach folgt der Übertritt in den passiven Dienst.

Diese Frage ist schon ĂŒberflĂŒssig.
Frauen zĂ€hlen bei uns schon lange zur Manschaft. Auch als 2. Vorstand und GruppenfĂŒhrerin organisieren Frauen unsere Feuerwehr!

Keine. Die komplette SchutzausrĂŒstung wird von der Gemeinde bezahlt. Die Feuerwehr als Verein erhebt keine MitgliedsbeitrĂ€ge und unterstĂŒtzt AktivitĂ€ten der Jugendfeuerwehr mit der Jugend- oder Vereinskasse.

Die wichtigste und einzige Qualifikation ist HILFSBEREITSCHAFT.
Jeder Einzelne hat seine bestimmten TĂ€tigkeiten die ihm mehr oder weniger liegen.

Damit du optimal fĂŒr Deine EinsĂ€tze vorbereitet bist, muss Du erst die Feuerwehr Grundausbildung durchfĂŒhren.
In der so genannten Modularen Truppausbildung (MTA) – Basismodul werden grundlegende TĂ€tigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz vermittelt.

Diese Ausbildung wird in verschieden Feuerwehrwachen im Umkreis durchgefĂŒhrt.

Nach erfolgreichen Bestehen erhÀlst du deinen Piepser und bist absofort Einsatzbereit.

Nach dem Basismodul (unter Punkt „Ab wann kann ich ausrĂŒcken“) ist dein nĂ€chstes Ziel das TruppfĂŒhrermodul.
Hier lernst du die ersten Verantwortungen zu ĂŒbernehmen.

Nach dieser Ausbildung kannst du an vielen weiteren Fortbildungen teilnehmen. z.B.:
– AtemschutzgerĂ€tetrĂ€ger
– MotorsĂ€genausbildung
– Absturzsicherung
– ….
bis hin zum Gruppen- oder auch ZugfĂŒhrer.

Alle Ausbildungen werden von der AusbildunsstÀtte organisiert. Hier findest Du das aktuelle Lehrgangsprogramm.

Jeglicher Dienst in der Feuerwehr (Übungen, EinsĂ€tze, Fahrzeugreinigung,
) ist durch die Gemeindeunfallversicherung abgesichert.

Ja, da es Zweck des Vereins ist, die aktiven Mitglieder zu stellen, muss jeder aktive Feuerwehrler auch Vereinsmitglied sein. Auch nur als passives Mitglied im Verein tĂ€tig zu sein, geht derzeit nur nach fĂŒnf Jahren aktiver Mitgliedschaft.

Unbedingt! Wir freuen uns immer ĂŒber sogenannte Doppelmitgliedschaften. Wer z.B. in einem anderen Ort oder sogar Landkreis wohnt und dort bereits Mitglied der FFW ist, seine Arbeitsstelle aber in Taufkirchen/Vils hat, kann auch hier der Feuerwehr beitreten. Gerade tagsĂŒber, wenn viele unserer Mitglieder nicht in WohnortnĂ€he arbeiten und deshalb hĂ€ufig nicht ausrĂŒcken können, sind diese Mitglieder goldwert! Und mit deinem Vorwissen bist du uns von Anfang an eine UnterstĂŒtzung – vom ortsĂŒbergreifenden Feuerwehrzusammenhalt ganz zu schweigen! 😉

Nein, FeuerwehreinsĂ€tze sind in der Regel fĂŒr den Anrufenden und auch die Person, die Hilfe benötigt kostenlos. Die Kosten ĂŒbernehmen je nach Einsatz die Gemeinde Taufkirchen oder die Versicherungen. Selbst, wenn sich im Nachhinein herausstellen sollte, dass ein Eingreifen der Feuerwehr vielleicht nicht zwingend notwendig gewesen wĂ€re. Ausnahmen gibt es aber immer: Kostenfrei sind EinsĂ€tze nur, wenn die Feuerwehr mit guter Absicht und in gutem Glauben gerufen wurde. Bei einer absichtlichen Fehlalarmierung, erlaubt sich z.B. jemand einen Scherz, trĂ€gt der Verursacher die Kosten. 

Fragen zu EinsÀtzen und Alarmierung

Die meisten Arbeitgeber unterstĂŒtzen das Ehrenamt und sind sogar gesetzlich dazu angewiesen den vollen Lohn zu zahlen. Der Verdienstausfall kann aber vom Arbeitgeber ggf. durch die Gemeinde ausgeglichen werden. Hier sollte aber gernerl vorher mit dem Betrieb Absprache gehalten werden.

Als Arbeitnehmer in Taufkirchen sind KrĂ€fte tagsĂŒber gesuchter denn je. Damit wir zu dieser Zeit auch fĂŒr unsere BĂŒrger da sein können, bist Du fĂŒr uns extrem wertvoll.

Nein, bei uns gilt das Prinzip 24/7 – also 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Bereitschaft oder Schichten gibt es bei uns nicht. Es wird immer die komplette Mannschaft alarmiert – wer sich im Einzugsgebiet befindet, rĂŒckt aus.

Bereits seit vielen Jahren werden wir ĂŒber unsere Funkmelder alarmiert. Der sogenannte Piesper oder unsere Handyalarmierung sind Teil der „stillen Alarmierung“. Still deshalb, weil nur wir die Alarmierung hören – nicht, wie beispielsweise bei einer Sirene, der gesamte Ort. Übrigens: Deshalb ist gerade das Parken auf den ParkplĂ€tzen in unserem Feuerwehrhof so fatal. Wird zum Einsatz alarmiert, erfĂ€hrt der Parkende es erst, wenn bereits die ersten Autos in den Feuerwehrhof einfahren. Dann bleibt keine Zeit mehr, den Parkplatz zu verlassen. Die ausrĂŒckenden KrĂ€fte kostet die Parkplatzsuche am Feuerwehrhaus dann hĂ€ufig lebenswichtige Sekunden. 

Vom Martinshorn aus dem Tiefschlaf gerissen zu werden, ist unangenehm. Wir verstehen deshalb auch, dass uns diese Frage so hĂ€ufig gestellt wird. Dass wir mit Blaulicht und Martingshorn zum Einsatz fahren – auch wenn beispielsweise nachts nur wenig los ist auf den Straßen – erscheint auf den ersten Blick vielleicht unsinnig. Aber: Dahinter steckt schlicht und einfach der Gesetzgeber. Nur mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht darf die Feuerwehr Sonder- und Wegerechte in Anspruch nehmen, um so sicher und zĂŒgig zum Einsatzort zu gelangen und dort Hilfe zu leisten.

Nein, FeuerwehreinsĂ€tze sind in der Regel fĂŒr den Anrufenden und auch die Person, die Hilfe benötigt kostenlos. Die Kosten ĂŒbernehmen je nach Einsatz die Gemeinde Taufkirchen oder die Versicherungen. Selbst, wenn sich im Nachhinein herausstellen sollte, dass ein Eingreifen der Feuerwehr vielleicht nicht zwingend notwendig gewesen wĂ€re. Ausnahmen gibt es aber immer: Kostenfrei sind EinsĂ€tze nur, wenn die Feuerwehr mit guter Absicht und in gutem Glauben gerufen wurde. Bei einer absichtlichen Fehlalarmierung, erlaubt sich z.B. jemand einen Scherz, trĂ€gt der Verursacher die Kosten. 

Bei jedem Einsatz steht die körperliche Unversehrtheit der zu rettenden Person bei uns im Vordergrund. Am Einsatzort bilden Feuerwehr und Rettungsdienst ein Team. Nur im absoluten Einzelfall, wenn beispielsweise das verunfallte Fahrzeug in Feuer steht, kommt die sogenannte Crash-Rettung zum Einsatz, bei der die Person möglichst schnell befreit wird. Sofern es irgendwie möglich ist – und diese EinschĂ€tzung trifft geschultes Rettungspersonal – steht die verletztenorientierte Rettung im Vordergrund. Wir achten also z.B. darauf, die WirbelsĂ€ule ausreichend zu stabilisieren, bevor wir die Person befreien. Auch uns ist klar: Wer in einem Fahrzeug eingeklemmt ist, möchte dieses so schnell wie möglich verlassen. Deshalb wird die verunfallte Person von uns auch persönlich betreut, sodass wir ihr so gut es geht die Angst nehmen können. 

Auch wenn es vielleicht nicht so wirkt, gibt es dafĂŒr mehrere gute GrĂŒnde:

  1. TatsĂ€chlich geht es hierbei u.a. um den Eigenschutz unserer EinsatzkrĂ€fte. Sicherlich möchte jeder, dass wenn er die Hilfe der Feuerwehr benötigt, diese auch mit voller Konzentration arbeiten kann. Muss man immer noch mit einem Auge den fließenden Verkehr im Auge behalten oder wird zumindest von den GerĂ€uschen und Bewegungen unterbewusst abgelenkt, kann dies nicht zu 100 % sichergestellt werden.
  2. Auch fĂŒr verunfallte Personen kann es die Situation noch verschlimmern, wenn andere Fahrzeuge an der Unfallstelle vorbeifahren.
  3. Einige unserer Fahrzeuge brauchen fĂŒr die Arbeit auch AuslageflĂ€che zur Seite. Bei den eh schon breiten Feuerwehrautos zieht sich dann dann auch schnell auf die Gegenfahrbahn.
  4. Nicht zuletzt: Leider ĂŒberwiegt bei vielen Passanten auch hin und wieder die Neugierde, wenn sie an einer Einsatzstelle vorbeifahren. Einen weiteren Unfall aus Unachtsamkeit mĂŒssen wir natĂŒrlich im jeden Preis verhindern. 

In erster Linie: Ruhig bleiben! Alle Infos, Tipps und Tricks zu dieser Situation aber auch zu anderen brenzligen Angelegenheiten findest du im Bereich BĂŒrgerservice!