Was macht die Jugendfeuerwehr? Ab wann darf man bei Einsätzen mitfahren? Und was kostet die Mitgliedschaft in der Feuerwehr?
Hier beantworten wir euch die häufigsten Fragen rund um das Thema Jugendfeuerwehr. 

Deine Frage war nicht dabei oder du möchtest noch mehr Details? Dann wende dich einfach über das Kontaktformular direkt an unsere Jugendwarte Stefan und Johanna.

Mädels und Jungs ab dem 12. Lebensjahr können in Taufkirchen (Vils) zur Jugendfeuerwehr gehen. Im Hinblick auf spätere Einsätze in der aktiven Mannschaft ist es sicherlich hilfreich, wenn unsere Jugendfeuerwehrler in Taufkirchen (Vils) wohnen. Wir haben aber auch viele Mitglieder, die am Ort arbeiten oder ihre Ausbildung machen und deshalb Mitglied unserer Feuerwehr sind. Weitere Voraussetzungen gibt es nicht. Gut sind aber der Spaß an der Feuerwehr, ein gewisses Maß an körperlicher und geistiger Fitness, Teamfähigkeit sowie natürlich die Erlaubnis der Eltern.

Melde dich am besten unter jugendfeuerwehr@feuerwehr-taufkirchen.de bei unseren Jugendwarten. Sie laden dich dann zu einem ersten Kennenlernen oder einer Ăśbung der aktiven Mannschaft ein.

Was die Feuerwehr auszeichnet, ist die Gemeinschaft. Unsere Jugendlichen werden von Anfang an in den Verein integriert und jeder von uns hat ein Auge auf unsere Jugendlichen. Direkter Ansprechpartner – fĂĽr Jugendliche und Eltern – sind darĂĽber hinaus unsere Jugendwarte, Vorstand und Kommandanten.

Unbedingt! Wir haben sowohl in unserer Jugend als auch in der aktiven Mannschaft Mädchen und Frauen, die eine Leidenschaft für die Feuerwehrarbeit haben. 

Keine. Die komplette Schutzausrüstung wird von der Gemeinde bezahlt. Die Feuerwehr als Verein erhebt keine Mitgliedsbeiträge und unterstützt Aktivitäten der Jugendfeuerwehr mit der Jugend- oder Vereinskasse.

Von 12 – 16 Jahren sind Jugendliche nie bei Einsätzen dabei. Diese Zeit dient rein dem Erlernen der wichtigsten Grundlagen. Mit 16 Jahren erhalten Jugendfeuerwehrler dann ihren Piepser und dĂĽrfen – nach abgeschlossener Truppmann-Ausbildung – nur sehr eingeschränkt weit auĂźerhalb des Gefahrenbereiches und unter Aufsicht eines Erwachsenen an Einsätzen teilnehmen, um sich so langsam und in einer kontrollierten Umgebung auf den aktiven Dienst vorzubereiten.

Die Jugendlichen werden eng von unseren Jugendwarten betreut. Bei einigen Ausbildungen und den Ăśbungen der aktiven Mannschaft, sowie bei gemeinsamen Kameradschaftsabenden lernen sie aber auch die weiteren Mitglieder kennen und werden so gut in die Mannschaft integriert.

Die Jugendfeuerwehr verfolgt den Zweck, Jugendliche in theoretischen und praktischen Ausbildungseinheiten auf den aktiven Feuerwehrdienst vorzubereiten. Dies erfolgt in regelmäßigen Monatsübungen bei uns oder überörtlich gemeinsam mit anderen Feuerwehren im Rahmen der modularen Tuppmannausbildung. 

Im Rahmen der Monatsübungen nehmen sich entweder die Jugendwarte oder einer der aktiven Kameraden einen Abend lang Zeit und erklären einzelne Ausbildungselemente zu Brand oder Technischer Hilfeleistung, den Fahrzeugen und Gerätschaften oder den einzelnen Fachgebieten wie Atemschutz oder Absturzsicherung. Die Truppmannausbildung wurde gemeinsam vom Bundesstaatsministerium des Inneren, den Bayerischen Feuerwehrschulen und dem Landesfeuerwehverband konzipiert und vermittelt allein Feuerwehranwärtern das notwendige Grundlagenwissen zur Arbeit im Feuerwehrdienst.

Versicherungsschutz besteht für die Jugendlichen während der Jugendfeuerwehrveranstaltungen, sowie auf dem direkten Weg von der Wohnung zur Jugendfeuerwehr und wieder zurück. Bei den Übungsdiensten legen wir großen Wert darauf, dass die Jugendlichen die persönliche Schutzausrüstung tragen. Sollte trotz aller Vorsicht doch einmal etwas passieren, so sind die Jugendlichen über die Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) versichert.

 

Kinder von 8 bis 12 Jahren können Mitglied der Kinderfeuerwehr „Feuerdrachen“ werden. Hier gibt es bereits erste BerĂĽhrungspunkte mit Technik und den Gerätschaften einer Feuerwehr, jedoch deutlich spielerischer als in der Ausbildung der Jugendfeuerwehr. Zusätzlich werden auch feuerwehrferne Aktivitäten unternommen wie beispielsweise Ostereier bemalen oder eine Gaudi-Rallye.